Stefan hat geschrieben:
1. um was zu lernen oder
Es sind mehrere Jugendforscher die je ein Kapitel schreiben. Meistens werden junge Leute interviewt die iwo am Bahnhof oder in Parks rumsitzen (vgl. zu Wien: Burggarten und Hilfer/Generali Center/Mc. D. etc)
Es fängt mal so an:
Kapitel 1: "Fashioncore" oder "echte" Jugendkultur? Emo auf dem Prüfstein der Authentizität
Da geht es vorwiegend drum den Unterschied zwischen der Mode und der Musik zu erklären/erkennen.
Kapitel 2: A
ls ich einmal keinen Emo fand. Fragmente einer Ethnografie des Frankfurter Emo-Treffs
Geht darum dass sich Emos die sich bei Emo-Treffs treffen sich nicht Emos nennen wollen und genau das ist den Jugendforschern ein Rätsel.
Kapitel 3: "...ich will die Finger wieder nachlackieren, aber dann sagen alle, du bist schwul." Emo und Männlichkeit - Porträt einer Clique
Der Titel verratet alles
Kapitel 4: "Dress how you feel." Zur Identitätssuche und Bedeutung von Mode innerhalb der Emo-Szene
Vorwiegend um das Äußere welches das Innere beschreiben soll.
Kapitel 5: "Emo is fucking gay." Woher kommt der Hass auf Emos? Subkulturen und Homophobie
Wieder die Geschichte mit dem Emo sein ist schwul und wie alle Emos hassen etc.
Kapitel 6: "Emo ist das neue schwul!" Die Aktivitäten der Emo-Gegner
Was kommt? Richtig, wieder die Homo Geschichte
Kapitel 7: "Die Ostfriesen unter den Jugendkulturen" Emo in den deutschsprachigen Medien
Emo kommt ins Fernsehen
Kapitel 8: Globale Verdammung und individuelle Repräsentation. Der Emostyle niederländischer Jugendlicher
Da sagt der Titel auch alles.
Kapitel 9: "More than Music?" Im Gespräch mit Marc Calmbach
Der Herr Calmbach hat ein Buch geschrieben. "More than Music. Einblicke in die Jugendkultur Hardcore."
Und die Emo-Jugendforscher führen ein Interview mit ihm über das Thema.
Kapitel 10: Fashionably Depressed. Emo-Szene am Bremer Hauptbahnhof, Sommer 2008
Paar Farbfotos von einigen Kids.
Kapitel 11: Subkultur? Verbieten! Zur Geschichte einer russischen Sommerlochdebatte
In Russland wollte man Emo verbieten. Wurde im Parlament (!) besprochen.
Kapitel 12: "Elemente des Klassenkampfes" Im Gespräch mit Daniel Hernandez über Emos in Mexiko
Ja über die Prügelaktionen in Mexiko...
Kapitel 13: Die Emo-Bewegung in Chile. Im Gespräch mit Alejandra Ruiz
In Chile (iwie nur dort) ist Emo ein wenig anders als überall sonst.
Die sogenannten Pokemones sind dort die größte Subkultur. Eine Mischung aus Emo-, Scene- und Visukids. Tanzen jedoch zu Reggaeton.
Aber Emo so wie wir es (mehr oder weniger) kennen ist dort auch zu finden, sowie Pelolais (Snobs o.ä.)
Kapitel 14: Terroristen mit Nietengürteln. Emo in Ägypten
Ja XD Emo in Ägypten halt.
Da fällt mir ein, ich kenn ne relativ gute Postcore Band aus Ägypten...mir fällt nur der Name grad nicht ein.
Kapitel 15: Lost in Bazaar. Emo in der Türkei
Werden paar Bands die sich zu Emocore bekennen (in der Türkei) besprochen sowie ein Interview mit der Band Lost in Bazaar.
Kapitel 16: Sprechen Sie Emo? Ein historischer AbrissDer historische Hintergrund... Emo in seinen Wurzeln
Kapitel 17: "When one wave stops, another begins..." Guy Picciotto und Mark Andersen im Interview
Rites of Spring wird oft als die erste Emocore Band genannt (1986 hat das Trasher Magazine die Band (und Embrace) mit Emo-Core definiert, die Musiker haben sich aber dagegen immer gewehrt) so interviewt man einfach den Sänger.
Mark Andersen hat das Buch Dance of Days (deutsche Version: Punk, DC. Washington Hardcore von Minor Threat bis Bikini Kill) geschrieben und wurde somit zum Chronisten der Szene.
Nun werden sie ein wenig ausgefragt
Kapitel 18: Tickle me Emo. Von lesbischen Balladen zum Straight-Boy-Emo
Ja ein einfach Vergleich von Musik, Szene, Sexualität usw.
Ein lustiges Bsp. (gekürzt): Der popkulturelle Inbegriff des heutigen Emo-Boys ist nicht ein Musiker wie Guy Picciotto sondern Seth Cohen (aus OC)
(Seth wird sogar einmal in der Serie als Emo angeschrien, wo er seine Freundin in der Öffentlichkeit küssen wollte (nur in der englischen Version zu hören. Soweit ich mich erinnere: "Hey, get this Gay Emo Kid down" "Yes, Im an Emo Kid bla bla bla")
Kapitel 19: Where the Girls Aren'tMusik, Geschichte usw.
Kapitel 20: "Fuck the Social Norm" Männerbilder im Hardcore und Emo
Ja die typische Band Sache. Viele Männer, kaum Frauen. Die Musik wird aber vorwiegend von Frauen gehört...
Und das androgyne Aussehen.
Kapitel 21: Girls Who Are Boys Who Like To Be Girls... Androgynität im Pop. Ein paar Fundsachen von Klaus Walter
Ja... Der Titel sagt doch wirklich alles
Kapitel 22: "Sultans of Sentiment" Versuch einer Emo-Diskografie
Ja man wollte Bands chronologisch auflisten die je mit Emo in Verbindung gesetzt worden sind und für die Szene ausschlaggebend waren.
Fängt mit Hüsker Dü und Rites of Spring an geht über Grey Matter, Embrace, Moss Icon bis hin zu Pitchfork, Dag Nasty, Three und Fuel. (das waren die 80er)
Dann kommen Bands wie: Jawbreaker, Fugazi, The Nation Of Ulysses, Heroin, Evergreen, Merel, Sunny Day Real Estate, Jawbox, Wuicksand, Drive Like Jehu, Hoover & Lincoln, Julia, Mineral, Weezer (jeder kennt doch Teenage Dirtbag

), Jimmy Eat World, chamberlain, Texas Is The Reason, The Get Up Kids, Hot Water Music, Braid, Karate, At The Drive-In Kurt (1990er Jahre)
Dann kam das 21. Jahrhundert: Q And Not U, Boy Sets Fire, Envy, Saves The Day, Dashboard Confessional, The Used, Bright Eyes, Alexisonfire, Good Charlotte, The All-American Rejects, New Found Glory, Taking Back Sunday, Alkaline Trio, Thursday, Thrice, Coheed & Cambria, Funeral For A Friend, My Chemical Romance (im Buch werden sie als Limp Bizkit des Nu-Emo genannt mit ihren "Neo-Goth-Look"), 30 Sec. To Mars, Panic! At The Disco, Billy Talent, From First To Last, Fall Out Boy, Silverstein, Escapado, Escape The Fate, Senses Fail, Alesana
So, hab nicht alle Bands aufgeschrieben da es bisschen mehr waren.
DAS war das Emo-Buch...
Stefan hat geschrieben:
2. um mich halbtot zu lachen
Naja, es wurde von Forschern geschrieben für eine breite Leserschaft. Halbtot wird man sich nicht lachen. Man erfährt was über die Oldschool Bands, obwohl man da eher selbst im Inet rumsuchen soll (durch die Orientierung an Moss Icon, Minor Threat usw.)
Die Bilder... nun ja, die Kids sind halt jung...
Schade das sie keine älteren Leute oder noch besser, "aktuelle" Musiker interviewt haben anstatt die Oldschool HC Penner (penner sollt nicht gemein sein, nur ein ausdruck für mensch)